2. September 2016

Ready for „Heaven & Hell“

7 Tage, 250 Kilometer, 15 000 Höhenmeter: Der GORE-TEX® Transalpine-Run verlangt nicht nur den Läufern alles ab. Ein Blick auf Jürgens Ausrüstung vom Team GORE RUNNING WEAR® zeigt: das Beste ist gerade gut genug.

Der letzte Partner mit dem ich den Transalpine-Run gefinisht habe, war mein Kollege Lewis Grundy aus England. Ein Grammjäger. Statt eines offiziellen „Race-Belts“ befestigt er zum Beispiel seine Startnummer mit einem minimalistischen Haushaltsgummi (geschätzte Gewichtsersparnis: 5 Gramm). Oder das Trailbook: da schneidet er die weißen Ränder ab (minus 3 Gramm), und im Vorfeld des Transalpine-Runs hat er mehrere Socken getestet, indem er penibel nach jeder Trainingseinheit deren Gewichtszunahme protokolliert hat! Es geht aber auch anders: Armin, ein befreundeter extrem schneller Läufer, der gerade die 100 Meilen beim „Chiemgau 100“ gewonnen hat, schert sich weniger ums Gewicht, hat gerne verschiedene Outfits dabei und läuft auch schon mal einen Straßen-Marathon mit einem 12 Liter Trailrun-Rucksack (in pfeilschnellen 2h 50!). Meine Präferenzen liegen irgendwo zwischen diesen beiden Extremen. Fakt ist: Gewicht spielt bei der optimalen Ausrüstung eine Rolle, dazu kommen dann vor allem noch Schutz und Komfort. Hier meine Ausrüstung für den GORE-TEX® Transalpine-Run 2016:


Bekleidung: leicht und vielseitig
Bei der Laufbekleidung gibt es für mich seit ein paar Monaten nur sie: die „Fusion“ Line von GORE RUNNING WEAR®. Erste Wahl nicht nur für unsere Athleten wie Daniel Jung, der ebenfalls beim GORE-TEX® Transalpine-Run am Start steht, sondern auch in der „Economy“ Class, in der mein Kollege und Laufpartner Patric und ich über die Alpen rollen. Im Detail: „Fusion 2 in 1 shorts“; Innen tight, außen lässig, dazu smarte Netztaschen für Kleinkram. Dann das „Fusion Shirt“: leicht, schnell trocknend und super angenehm auf der Haut. Mein neues Lieblingsteil ist allerdings das „Fusion GWS Shirt“: eine Art Weste mit kurzen Ärmeln, gefertigt aus GORE® WINDSTOPPER® mit seitlichen Stretcheinsätzen. Damit lassen sich 80 Prozent der Wettersituationen des Transalpine-Runs abdecken.

Regenschutz: für alle Fälle
Die „ONE GTX Jacke“ hat es mir angetan, seitdem mir unser Produktmanager Daniel vor 2 Jahren eines der ersten Muster in die Hand drückte: so leicht, so robust, so edel! Es gibt wohl keine bessere wasserdichte und atmungsaktive Jacke, die zudem noch unglaublich robust und dennoch sehr leicht und klein verpackbar ist! Kurzum: die perfekte Wahl für Ultraläufer. Die kurze „Air Active GTX Hose“ ziehe ich bei Schlechtwetteretappen an; sie schützt die empfindlichsten Bereiche vor Regen und Wind, der lange, gerade bis ans Knie reichende Schnitt macht selbst bergauf keine Probleme, und das atmungsaktive Material ist auch bei trockenem Wetter eine super Wahl.

Lange Bekleidung: Pflichtausrüstung!
Beim Transalpine-Run ist lange, den Körper komplett bedeckende Bekleidung sowie Mütze und Handschuhe Pflicht. Da man diese selten braucht, heißt die Devise hier aber: so leicht und klein verpackbar wie möglich. Mein „lightweight package“ besteht aus dem langen „Fusion shirt“ (ich habe eh gerne eine Ersatzshirt dabei, Alternative: Armlinge), Beinlingen sowie super leichten Handschuhen und Mütze aus der „Essential Light“ Linie. Damit das Ganze auch vor Regen und Schweiß geschützt bleibt, packe ich es in einen ebenfalls superleichten „Seat to Summit“ Beutel.

Kleine Helferlein: unverzichtbar
Oft entscheiden ja die kleinen Sachen über Erfolg oder Misserfolg bei einem Rennen. Pflicht bei mir: Sziols „X Cross“ Sportbrille mit optischem Innenclip und Wechselscheibe, Suunto „Ambit Vertical“ GPS-Uhr, Headband (im diesjährigen Starterbag dabei!), Startnummerngürtel, Smartphone und Ausweis (wasserdicht verpackt in einem „Exped“ Beutel), sowie von Leki die faltbaren „Trail Pro“ Stöcke mit Trigger System. Es gibt zwar noch leichtere Stöcke auf dem Markt, aber das Triggersystem ist ideal wenn man oft wechselt zwischen Stockeinsatz und –Verzicht – was bei mir der Fall ist. Speziell am Ende so mancher Etappe, wenn die Beine müde werden, nutze ich sie sogar in der Ebene und schiebe mich so mühsam dem Ziel entgegen. Ebenfalls Pflicht: ein Erste Hilfe Set sowie ein Ultrabar-Riegel (Schoko!) als Notreserve; üblicherweise reichen mir die Verpflegungsstationen aus.

Schuhe: ausgewogen
Der Merrell „All Out Peak GTX“ ist meine erste Wahl für den Transalpine Run. Es mag leichtere und dynamischere Schuhe geben, aber der Mix aus guter Dämpfung (bin ja auch kein Leichtgewicht …) , sensationellem Grip dank Vibram Megagrip Sohle, Flexbilität und Wetterschutz ist sensationell. Zusammen mit den GORE RUNNING WEAR® Essential Tech Socks ist das die perfekte Kombi für längere Läufe in alpinem Gelände.

Rucksack: kompakt und ausgetüftelt
Beim Laufrucksack vertraue ich auf den Inov 8 „Race Ultra 10“. Er hat die richtige Größe für die doch umfangreiche Ausrüstung, sitzt sehr kompakt und hat leicht zugängliche Fächer an den richtigen Positionen. Dazu nutze eine 1,5 Liter Trinkblase von Salomon, sowie eine Extra-Flasche von Inov 8, die auch als Trinkbecher an den Verpflegungsstationen dient.

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